Bienenwissen

  • Bienen

  • Wie wichtig ist unsere Honigbiene?

    Die Honigbiene ist unter allen Bestäubern eines der wichtigsten: fast 80% aller Nutz- und Wildpflanzen sind auf diese Fremdbestäubung von der Biene angewiesen. Die restlichen 20% gehen auf das Konto von anderen Insekten, wie zum Beipiel das der Hummel.
    Demnach liegt auch die globale Wertschöpfung der Honigbiene bei etwa 265 Milliarden Euro.
    Auch Albert Einstein erkannte den Wert der Biene und äußerte sich 1949 folgendermaßen dazu:

    „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“

  • Wie viele Eier legt eine Bienenkönigin pro Jahr?

    Die Bienenkönigin legt jährlich etwa 120.000 Eier.

  • Erreichen die Bienen der Bärensteinimkerei auch meine Blüten?

    Der bevorzugte Flugradius der Honigbiene beträgt im Schnitt 3km. Falls Sie aber besonders schöne und leckere Blumen haben, kann es durchaus vorkommen, dass die Bienen einen Flugradius von bis zu 5km erreichen. Auf dieser interaktiven Karte können Sie leicht feststellen, ob unsere Bienen auch ihre Blüten erreichen. (Voreinstellung: Standort Bärensteinimkerei)

  • Wie viel Honig produziert die Biene im Laufe ihres Lebens?

    Eine einzelne Honigbiene „produziert“ in ihrem Leben ca. 2,5 – 3g Honig. Dafür muss sie etwa die dreifache Menge an Nektar sammeln.
    Für einen Liter Nektar, was in etwa 150g Honig entspricht, benötigt die Biene 20.000 - 50.000 Ausflüge, wobei sie jeweils 50mg Nektar in ihrer Honigblase transportieren kann. Das entspricht immerhin einem Drittel des eigenen Körpergewichts. Für eine „Füllung“ besucht die Biene dafür, je nach Pflanzenart, zwischen 30 und 1.500 Blüten.

  • Was machen die Bienen im Winter?

    Setzt der erste Frost ein kuscheln sich die Bienen zu einer "Wintertraube" zusammen. Um sich warmzuhalten wird ordentlich gezittert. Durch die Vibration der Muskulatur entwickeln sie Temperaturen von bis zu 30°C.
    Sobald das Thermometer auf über 12°C klettert, lockert sich die Traube und die Bienen lehren, im sogenannten "Reinigungsflug" ihre Kotblase. Anschließend bilden sie wieder ihre Traube und warten auf den Frühling.

  • Honig

  • Was ist Honig eigentlich?

    Honig ist ein süßes, vom Menschen genutztes Lebensmittel. Es besteht aus etwa 80% Zucker und 17% Wasser. Die restlichen 3% sind Proteine, Enzyme, Aminosäuren, Pollen, Mineralstoffe, Vitamine & Farb- und Aromastoffe. Der Geschmack, sowie die Konsistenz des Honigs hängt von der Zusammensetzung ab.

  • Ist Honig gesund?

    Schon in der Antike war die Heilkraft von Honig bekannt. Er wurde damals als Wunderheilmittel gegen Entzündungen verwendet. Aufgrund seiner antibakteriellen & entzündungshemmenden Wirkung wird er auch heute noch als Mittel der Haushaltsmedizin verwendet. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die mikrobielle Wirkung von Honig auf die Enzyme der Bienen zurückzuführen ist. Des Weiteren ist Honig ein natürlicher Blutdrucksenker, welches dem Wirkstoff Acetylcholin zu verdanken ist.

  • Wie viel Honig isst der Deutsche im Jahr?

    Wir Deutschen lieben Honig. Im Verzehr von Honig sind wir sogar mit 1,2Kg pro Kopf Weltmeister. Von den 120.000 in Deutschland ansässigen Imkern wird aber nur 20% des jährlichen Honigbedarfs gekauft. Die Mehrheit greift leider auf den importierten Honig zurück. Also beim nächsten Honigeinkauf: Finger weg von Importware! Besser Honig direkt vom Imker kaufen.

  • Wie viel Arbeit steckt in einem Glas Honig?

    Eine Biene besucht bis zu 4.000 Blüten pro Tag und fliegt für 500g Honig bis zu 72.500km. Das entspricht in etwa 1,8 mal der Umrundung der Erde und etwa 5.000 Arbeitsstunden pro Glas Honig.

  • Was hat der Honig mit meinem Kater zu tun?

    Wer am Vorabend ein Glas zu viel zu sich genommen hat, kann seinen Kater mit einem Teelöffel Honig zuvorkommen. Denn der Fruchtzucker, der im Honig enthalten ist, hemmt die Ausschütung des Enzyms Alkoholdehydrase, die beim alkoholbedingten Wasserentzug im Körper eintritt und für die Kopfschmerzen verantwortlich ist.

  • Warum ist Honig für Säuglinge nicht geeignet?

    Für Kleinkinder unter 12 Monaten ist Honig ein Tabu!
    Schuld daran ist die Tatsache, dass es sich hierbei um ein hochwertiges Naturprodukt handelt. Bei der Verarbeitung von Nektar können Bakterien aus der Umwelt in den Bienenhonig gelangen. Der Krankheitserreger Clostridium botulinum, welcher ein lehmendes Gift bildet, stellt für Säuglinge eine besondere Gefahr dar. Bereits kleine Mengen dieser Erreger (für den Erwachsenen völlig ungefährlich) können zu Lähmungen des Säuglingsdarmes führen. Erste Symptome können schlimme Verstopfungen sein. Eine explosionsartige Verbreitung der Erreger kann unbemerkt zum Tode des Babys führen.

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